Es hat geklappt. 

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek gab am Mittwoch (20.11.2013) in Düsseldorf die fünf Gewinnervorschläge Köln, Düsseldorf, Aachen, Bad Oeynhausen und Rhede bekannt. Damit entstünden in NRW in verschiedenen Regionen zusammen mit einem 80 Kilometer langen Projekt im Ruhrgebiet 230 Kilometer überörtliche Radschnellwege, teilte das Verkehrsministerium mit. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen ein landesweites Radverkehrsnetz von 14.200 Kilometern Länge.

Chance nutzen: Horst Spreckelmeyer und Beate Engelmann von den Weserfreunden setzen sich für einen Radschnellweg entlang der Weser ein, wie ihn exemplarisch das Foto von einem Weg entlang der Riviera zeigt. [Mindener Tageblatt]
Chance nutzen: Horst Spreckelmeyer und Beate Engelmann von den Weserfreunden setzen sich für einen Radschnellweg entlang der Weser ein,
wie ihn exemplarisch das Foto von einem Weg entlang der Riviera zeigt. [Mindener Tageblatt]
Groschek gratulierte den fünf Kommunen und pries sie als „Vorreiter für eine großartige Entwicklung“. Man wolle in den nächsten Jahren einen Quantensprung beim Radverkehr in NRW schaffen, sagte der Verkehrsminister. Eine Jury hatte die Radschnellwege ausgewählt. Der Planungswettbewerb „Radschnellwege“ war im Januar 2013 vom NRW-Bauministerium ins Leben gerufen worden.

Natürlich freuen sich die Weserfreunde, haben Sie doch stark am Wettbewerbsbeitrag mitgewirkt (siehe Presseartikel aus dem Mindener Tageblatt). Ihr Rumpfvorschlag, den Weserradweg von Bad Oeynhausen bis Petershagen aufzuwerten, wurde schließlich aufgegriffen und bis nach Herford weitergeführt. Das Projekt ist eine hervorragende Gelegenheit, Fuß- und Radverbindung der Weserkommunen zu verbessern und die Region mit einer Attraktion zu bereichern.